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Balkonkraftwerk, PV, Wärmepumpe, Speicher – Stand 2026 mit aktuellen Förderungen und realistischen Zahlen.

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FAQ

Häufige Fragen

Kurz beantwortet – mit direktem Sprung zum passenden Rechner.

Lohnt sich ein Balkonkraftwerk 2026 noch?
Ja – seit dem Solarpaket I sind 800 W Wechselrichterleistung erlaubt, die Anmeldung dauert nur Minuten im Marktstammdatenregister. Bei typischem Tagverbrauch amortisiert sich ein Set oft in 4–7 Jahren. → Mit dem Rechner prüfen
Wie hoch ist die Einspeisevergütung 2026?
Seit 1. Februar 2026: 7,79 ct/kWh bei Teileinspeisung (bis 10 kWp) und 12,35 ct/kWh bei Volleinspeisung – 20 Jahre garantiert. Zum 1. August 2026 sinken die Sätze um 1 %. → PV-Rechner
Muss ich ab 2026 eine Wärmepumpe einbauen?
Nein. Mit der geplanten GMG-Reform (Inkrafttreten vorgesehen zum 1. Juli 2026) entfällt die starre 65-%-Erneuerbaren-Pflicht – es zählt die CO₂-Einsparung, die Technik bleibt deine Wahl. Gefördert werden Wärmepumpen weiterhin mit bis zu 70 %. → Details in News & Recht
Was kostet eine Kilowattstunde Strom 2026?
Im Schnitt rund 37 ct/kWh – 2026 sinken die Preise in den meisten Orten dank niedrigerer Netzentgelte. Ein Anbieterwechsel bringt trotzdem oft mehrere hundert Euro im Jahr. → Tarif-Rechner
Wie melde ich ein Balkonkraftwerk an?
Nur noch online im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (kostenlos, ca. 10 Minuten). Eine separate Anmeldung beim Netzbetreiber ist seit Mai 2024 nicht mehr nötig.
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News & Recht

Energie-Recht & Förderung 2026 – das Wichtigste

Gesetze, Beschlüsse und Marktentwicklungen kurz erklärt – mit Datum und Historie. Stand: Juni 2026. Keine Rechtsberatung, ohne Gewähr.

Juni 2026Recht

GEG wird zum „Gebäudemodernisierungsgesetz“ (GMG)

Die Bundesregierung hat im Februar 2026 ein Eckpunktepapier vorgelegt: Das bisherige Gebäudeenergiegesetz (GEG) soll durch ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) ersetzt werden. Geplantes Inkrafttreten ist der 1. Juli 2026. Die starre Pflicht, neue Heizungen zu 65 % mit erneuerbaren Energien zu betreiben, ist dabei vorerst vom Tisch – künftig soll die CO₂-Einsparung zählen statt einer vorgeschriebenen Technik.

Historie: 2020 trat das GEG in Kraft, 2024 folgte das „Heizungsgesetz“ mit der 65-%-Regel und viel Debatte. 2026 wird daraus eine offenere Reform.
→ Lohnt sich eine Wärmepumpe für dich? Zum Rechner
seit 1.1.2026Förderung

KfW-Heizungsförderung: Lärmschutz verschärft

Seit dem 1. Januar 2026 werden Luft-Wasser-Wärmepumpen nur noch gefördert, wenn das Außengerät mindestens 10 dB unter den gesetzlichen Lärm-Grenzwerten liegt (vorher reichten 5 dB). Die Grundförderung über das KfW-Programm 458 bleibt: bis zu 70 % Zuschuss, das Programm läuft bis mindestens 2029.

Historie: 2024 wurde die Heizungsförderung neu aufgesetzt (Grund-, Klima-, Einkommens- und Effizienzbonus). 2026 kam die Lärmschutz-Verschärfung dazu.
→ Welche Förderung passt zu dir? Förder-Finder
ab 1.2.2026Markt & Recht

Einspeisevergütung leicht gesunken

Seit dem 1. Februar 2026 gibt es für neue PV-Anlagen 7,79 ct/kWh bei Teileinspeisung (bis 10 kWp) bzw. 12,35 ct/kWh bei Volleinspeisung. Die Sätze sinken gesetzlich alle sechs Monate um 1 % (§ 49 EEG) – die nächste Absenkung kommt zum 1. August 2026. Wer früher anschließt, sichert sich den höheren Satz für 20 Jahre.

Historie: Seit Februar 2024 gilt die halbjährliche Degression. Das Solarspitzengesetz (seit 25.2.2025) kappt zusätzlich die Vergütung in Stunden mit negativen Börsenpreisen.
→ Was bringt deine Anlage? PV-Rechner
gültig 2026Recht

Balkonkraftwerk: die Solarpaket-I-Regeln

Erlaubt sind 800 W Wechselrichter-Leistung und bis zu 2.000 Wp Module. Die Anmeldung läuft seit Mai 2024 nur noch im Marktstammdatenregister – die separate Anmeldung beim Netzbetreiber entfällt. Der Anschluss per Schuko-Stecker ist nach neuer Produktnorm zulässig (bei Schuko bis 960 Wp). Vermieter und Eigentümergemeinschaften können die Anlage seit Herbst 2024 nicht mehr ohne triftigen Grund verweigern.

Historie: Mit dem Solarpaket I (2024) wurde aus einem bürokratischen Hürdenlauf eine 10-Minuten-Anmeldung.
→ Was spart dir ein Balkonkraftwerk? Rechner
2026Markt

Strompreise 2026: erstmals breite Entlastung

Zu Jahresbeginn 2026 lag der Haushaltsstrompreis im Schnitt bei rund 37 ct/kWh. Erstmals seit Jahren sinken die Preise in rund 97 % der Orte – Haupttreiber sind niedrigere Netzentgelte. Der Bund senkt die Übertragungsnetzentgelte einmalig mit 6,5 Mrd €. Familienhaushalte (4.000 kWh) zahlen im Schnitt rund 8 % weniger.

Historie: Nach der Energiekrise 2022/23 mit Rekordpreisen und der Strompreisbremse bringt 2026 die erste flächendeckende Entlastung.
→ Hol dir den besten Tarif: Tarif-Rechner

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